Farmteam nach zweiter Niederlage im Halbfinale nur noch im Kampf um Platz 3

 

ECU Amstettner Wölfe – EHC Tulln Hummels 2:8

(1:3, 1:3, 0:2)

 

Am letzten Jännertag waren die Hummels aus Tulln zum zweiten Spiel der best of three Serie des Halbfinales in Amstetten zu Gast. Das Hinspiel wurde deutlich mit 12:3 verloren, somit musste ein Sieg her um die Chance auf das Finale am Leben zu erhalten. Die Tullner reisten mit 16 Feldspielern unter der Leitung von Headcoach Fellinger nach Amstetten an. Coach Kreipl standen auf Seiten der Amstettner 13+2 Mann zur Verfügung.

Das Spiel begann mit einem Rückschlag für die Wölfe, bereits nach 1 Minute und 12 Sekunden konnte Berger das 0:1 für die Gäste erzielen. Die Amstettner ließen sich davon jedoch nicht beirren und hielten in den weiteren Minuten gut dagegen. Es sollte daher weitere 10 Minuten dauern bis die Tullner erneut anschreiben konnten, Ostrom erhöhte auf 0:2. Zwei Minuten später konnten dann die Hausherren den ersten Treffer erzielen und Pointner verkürzte nach Zuspielen von Wagner und Frehsner auf 1:2. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn die Hummels konnten direkt nach dem Bully ein weiteres Tor erzielen, Blüml netzte zum 1:3. Mit diesem Spielstand sollte es auch in die erste Pause gehen.

Die Wölfe starteten im zweiten Drittel fulminant und so konnte Weilguny nach schönem Zusammenspiel mit Wutzel und Aigner auf 3:2 verkürzen. Das Spiel schien nun wieder offen zu sein. Die Wölfe spielten gut mit und kamen zu einigen Chancen, nach weiteren 5 Minuten mussten die Amstettner jedoch im eigenen Powerplay das nächste Gegentor durch Blüml hinnehmen. Die Wölfe ließen sich durch diesen Shorthander komplett aus dem Konzept bringen und so konnten die Hummels direkt im Anschluss das 2:5 durch Fuchs erzielen. Dem nicht genug erhöhte Takats nach 29 Minuten auf 2:6. Kurz vor Ende des zweiten Drittels mussten noch einige Spieler Meinungsverschiedenheiten ausdiskutieren und in Folge dessen wurden vier Matchstrafen, jeweils zwei auf Seiten der Wölfe und der Hummels, ausgesprochen. Durch die dünne Personaldecke der Amstettner musste Coach Kreipl auf zwei Linien umstellen.

Der Schlussabschnitt gestaltete sich nun zu einer Abwehrschlacht der Amstettner, die mit den zwei verbliebenen Linien versuchten ein Debakel abzuwenden. Die Tullner konnten jedoch im weiteren Verlauf noch zwei Treffer erzielen. Nach etwas mehr als 43 Minuten konnte Berger das 2:7 erzielen und keine Minute später Stanglberger das 2:8. Mit diesem Spielstand endete das Match schlussendlich.

Die Tullner stellten erneut ihre Überlegenheit unter Beweis, diesmal konnten die Amstettner jedoch besonders zu Beginn des ersten Drittels besser mithalten und präsentierten sich Gruppentaktisch weit besser als beim Hinspiel in Tulln. Durch die Ausschlüsse im zweiten Drittel wurde der reduzierte Kader der Wölfe weiter geschwächt und es wurde immer schwieriger für das Farmteam mit dem Tempo der Tullner mitzuhalten. Die Hummels konnten dadurch mit einen ungefährdeten Sieg in das Finale der Landesliga einziehen. Das Farmteam muss sich nun mit den Spielen um Platz 3 begnügen.

Spielstatistik NÖEHV:

http://www.noeeishockey.at/index.php/spielbericht-play-off-1?&454124f9-b309-4550-93fd-fc6ee14bae2e

 

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